Narrenzuft Nautle Burladingen Narri - Narro Narrenzuft Nautle Burladingen

Mitglied der Vereinigung
03.02.1979 - Freier Oberschwäbischer Narren


Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte :
Die Narrenzunft Nautle Burladingen ist seit 1979 Mitglied der Vereinigung Freier
Oberschwäbischer Narrenzünfte.


 

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Für alle Mitglieder, Gönner und Interessierten




„Narri – Narro“ statt „Guten Tag“

Burladingen (hp). Richtige Fasnetsnarren grüßen sich mit einem kräftigen "Narri - Narro". Das wissen jetzt auch die Kinder der beiden Kindergärten sowie zahlreiche Schüler.

Der katholische Kindergarten St. Fidelis bekam dieser Tage närrischen Besuch von einem Nautle und einem Buchhaldenbutz, die sie über das Burladinger Fasnetsbrauchtum informierten. Anna Hauser hatte sich den Buchhaldenbutz angezogen, Johannes Leibold das Häs des Nautle. Beide erklärten den Kindern, wie es zur Entstehung der Fasnetsfiguren kam. Der Nautle war nach mündlicher Überlieferung ein altes, knickriges Albbäuerlein, das neben der Landwirtschaft mit verschiedenen Hausiererwaren handelte. Der Begriff Nautle ist ein alter Übernahme der Burladinger und wurde deshalb als Symbolfigur für die Burladinger Fasnet übernommen. Die Figur, die neben der Holzmaske, Pfeife, Schnupf- und Halstuch – das alles stellte Leibold vor - auch noch ein landwirtschaftliches Gerät im bäuerlichen Jahresablauf gegliedert in die vier Jahreszeiten mit sich führt, wird charakterisiert mit dem alten Spruch: „Witzig und gradraus, bockboinig bis detnaus, und wenn's sei muaß au saugrob, des isch da Nautle ihra Lob. Ein alter überlieferter Spruch besagt: „S'Burladinger Holz isch s'bescht Holz vo älla Hölzer“. Diese Aussage deutet darauf hin, dass die Beziehung der Burladinger zu ihrem Wald seit jeher sehr eng war. Als eine der waldreichsten Gemeinden von Baden-Württemberg spielte der wirtschaftliche Faktor Wald, insbesondere die vorherrschende Buche eine große Rolle. Mit der Schaffung des Buachhaldabutz wollte die Narrenzunft Nautle diesem Umstand Rechnung tragen. Der Name der neuen Maske setzt sich zusammen aus dem Gewann „Buchhalde“ und der Fasnetsfigur Butz, die im Hohenzollerischen Raum sehr verbreitet ist und auf verschiedenste Weise dargestellt wird. Die Maske soll die Buche mit der ihr eigenen Charakteristika darstellen. Herausgearbeitet wurden deshalb die Bucheggern, Laubrispen und Astgabelungen. Entsprechend der Schönheit des Waldes, wie sie von einem Spaziergänger an einem hellen Frühlingstag empfunden wird, ist diese Maske freundlich gehalten. Als Gegensatz gibt es zum auch eine unfreundliche, dämonische Maske, die die Gefühle des Menschen an einem kühlen, nebligen und dunklen Herbsttag im Wald widerspiegelt. Das Plätzleshäs zeigt die vielfältigen Farben des Laubwaldes im Wandel der Jahreszeiten, die einzelnen Plätzle haben die Form von Buchenblättern. Der Gürtel mit den Glocken soll eine Verbindung zu dem Geläut der Arbeitspferde herstellen, die in früherer Zeit bei der Holzarbeit eingesetzt wurden. Als närrische Attribute führt der Buachhaldabutz Lärminstrumente aus Holz oder einen naturgewachsenen „Buchenprügel“ mit sich. Am meisten aber interessierten sich die Kinder für die schönen, aus Lindenholz geschnitzten Masken, die sie auch selber aufsetzen durften. Auch die Rätsche des Buchhaldabutz durften sie ausprobieren und stellten fest, dass man ganz schön viel Kraft braucht, um mit ihr Lärm zu machen. Auch Süßigkeiten hatten die Nautle für die Kinder mit gebracht. Johannes Leibold, der auch „Läufer“ bei der Burladinger Fasnet ist, hatte zudem sein weißes Hemd mit den aufgenähten farbigen Schleifen dabei. Die Figur des Läufers ist eine Einzelfigur und schon über hundert Jahre alt. Der Läufer glossiert jedes Jahr an der Fasnet das Geschehen in Burladingen. Am Ende des Besuches bedankte sich Kindergartenleiterin Sylvia Wilhelm bei den beiden Narren für ihr Kommen und ihre interessanten und kindgerechten Ausführungen. Auch die Kindertagesstätte Jahnstraße wurde besucht, in der Grundschule sowie dem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Lernen, der Erich-Kästner-Schule waren Susi Ruf und Leila Brandner als Vertreter der Zunft.



Musikant läuft 13.600 Meter / Kevin Gugel und Marcus Sauter gewinnen Schätzspiel

Burladingen (hp). Beim diesjährigen Fasnetsspiel gab es zum dritten Mal ein Schätzspiel. Dieses gewannen Kevin Gugel und Marcus Sauter. Vor zwei Jahren galt es zu erraten, wie viel die Hochzeitslader Hans Mauz, Helfried Ringel und Andreas Zehrt zusammen wiegen, im vergangenen Jahr war nach der Haarlänge der 14-köpfigen Damenformation „Hälenga Schee“ gefragt und dieses Jahr galt es zu schätzen, wie viel Meter der Salmendinger LuKa-Musikant Norwin Mössmer am Fasnetsspieltag, 16. Februar 2019, zwischen Aufstehen und Zubettgehen zurücklegte. Norwin Mössmer ist mit seiner LuKa Salmendingen seit 2008 ununterbrochen beim Fasnetsspiel mit dabei. Im vergangenen Jahr war er mit Braut Markus Gromann, Bräutigam Michael Dietrich und Kassenbub Berthold Wiesner im Bereich Schlesierweg/Alemannenstraße unterwegs. Es waren 13.600 Meter. Dem kamen Kevin Gugel und Marcus Sauter mit 14.158 Meter am nächsten, wofür sie ein 30 Liter Bierfass von der Brauerei Meckatzer sowie eine Eintrittskarte zum Bürgerball erhielten. Dahinter folgten Thomas Freudenmann aus Hausen mit 12.820 und Luise Pfister mit 12.800 Meter. Die Zweit- und Drittplatzierten erhielten je eine 3-Literflasche Meckatzer Bier und eine Eintrittskarte zum Bürgerball. Am Samstag Nachmittag übergaben Zunftmeister Josef Entreß und Fasnetsspielleiter Hubert Pfister die Preise. Die niedrigste Schätzung war übrigens zehn Meter, die höchste 23.840 Meter.

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Nautle gestalten Messe mit

Burladingen (hp). Am Sonntag fand in der Fideliskirche eine Eucharistiefeier unter Mitgestaltung der Narrenzunft Nautle statt. Die Lumpenkappelle Burladingen und der Chor der Nautle umrahmten musikalisch.

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Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Konrad Bueb und Diakon Ralf Rötzel zelebriert und stand unter dem Motto „Das Licht der Freude weitertragen“. Bueb fragte im Gottesdienst die einzelnen Figuren der Zunft wie sie das Licht der Freude weitertragen können. „Fanfarenspieler, wie machst Du das?“ „Mein Fanfarenklang und das Trommeln der anderen soll über die närrischen Tage Frohsinn und Ausgelassenheit verbreiten. Ich möchte, dass dieser Funke der Freude immer wieder überspringt und die Menschen zu unserer Musik singen, tanzen und klatschen“ „Buchaldabutz, wie sieht das bei Dir aus?“ „Mein buntes Plätzlehäs, der Klang meiner Glocken, mein frohes Hüpfen und närrisches treiben soll in den Menschen das Licht der Freude entfachen und so weiter getragen werden.“ „Aha“, so Bueb, „du bist eine frohe und lustige Figur. Und du, Nautle?“ „Witzig und gradaus sind meine wichtigsten Wesenszüge. Durch vorwitziges Gespräch und hinterhältiges Handeln bringe ich die Menschen zum Lachen und somit das Licht Freude in ihre Herzen: “Die Predigt war Sache von Diakon Ralf Rötzel, freilich in Reimform und auf schwäbisch: Lustig sein heißt die Parole „Dass ich darum an diesem Tage, meine Predigt anders sage, als gewohnt ist jedem klar, der mich kennt seit letztem Jahr“ und später „Und außerdem ich bin nicht dumm, wird - griechisch – Evangelium, mit guter Nachricht übersetzt, mit Frohbotschaft, was sagt ihr jetzt“ Und Rötzel schloss mit „Mehr als Schminke und so Sachen, hilft hier Heiterkeit und Lachen, Lachen heißt darum mein Rat, macht die Runzeln wieder glatt. Freut Euch drum in Gottes Namen, auch wenns kalt ist. – Amen“. Der Chor der Nautle musikalisch unterstützt von martin Buck, Hans Jauch und Michael Eisele ließ manch Lieder erklingen. Am Ende des Gottesdienstes segnete Bueb die Masken und ihre Träger, ehe die Lumpenkapelle mit dem Narrenmarsch schloss.


Fasnetsspiel begeistert die Massen / „D’Hauzeg“ auf der Freiluftbühne

Burladingen (hp). Bei bestem Wetter feierten tausende den ganzen Samstag Fasnet so wie es sein soll. Traditionell, urig, friedlich und bei bester Laune. Das 15. Fasnetsspiel nach seiner Wiederbelebung wurde einmal mehr allen Erwartungen gerecht.

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Gleich mit mehreren Erstmaligkeiten hat das diesjährige Fasnetsspiel aufzuwarten. Zehn Fasnetsspieler stehen auf der Bühne, sechs davon sind als Frauen verkleidet. Da hat die „Maske“ dieses Mal deutlich mehr Arbeit als Friseur Konni, der traditionell am Morgen die übertrieben falschen Bärte anklebt. Um 15:00 Uhr wird dann in der Josengasse bei der Zunftstube das Stück „D‘Hauzeg“ gespielt. „Heinz und Lisa haben sich am Standesamt eingefunden, um den Bund fürs Leben zu schließen. Leider sind sich die beiden Mütter wenig zugetan und aus unterschiedlichen Gründen über die Partnerwahl ihrer Sprösslinge nicht gerade erfreut. So ziehen sie auch noch vor der Trauung alle Register, um sich gegenseitig auszuspielen. Das geht so weit, dass die Braut kurzerhand die Flucht ergreift und neben dem Bräutigam auch eine fassungslose Hochzeitsgesellschaft zurück lässt. Einzig die betagte Oma behält den Überblick und ist wild entschlossen, die Wogen zu glätten, so dass durch ihr tatkräftiges Eingreifen die „Traumhochzeit“ doch noch gerettet werden kann“. Auf der Bühne stehen Josef Entress als Bräutigam Heinz und Bernhard Schmid als Braut Lisa. Die Eltern der Braut spielen Johannes Holzer als Alfons und Simon Riehle als Marianne, die des Bräutigam Hubert Pfister als Willi und Michael Mauz als Waltraud. Weitere Akteure sind Matthias Schmid als Schwester der Braut und Robert Kramer als deren Oma Resle. Außerdem spielen Udo Bartsch als Standesbeamtin Frau Schön und Eberhard Brunner als Onkel Xaver mit. Bereits am Morgen werden über 200 Akteure in 14 Gruppen mit allen Lumpenkapellen der Stadt durch die Burladinger Straßen ziehen. Die „Hauzeglader“ laden dabei gemeinsam mit den Kassenbuben und Musikanten zum Fasnetsspiel ein. Ab 14:30 Uhr werden die einzelnen Gruppen an der Fehlaquelle beim Fasnetswagen aufmarschieren und vorgestellt. Danach glossiert Läufer Johannes Leibold das Burladinger Geschehen. Unter den Kassenbuben reihen sich zahlreiche bekannte Gesichter ein. So werden der Landtagsabgeordnete Karl Wilhelm Röhm, der Bundestagsabgeordnete Dr. Martin Rosemann sowie Andreas Glück als Mitglied des Europäischen Parlaments mit laufen. Lokale Prominenz sind der erste Beigeordnete Berthold Wiesner und der Rektor des Progymnasiums Johannes Heß. Schon im vorletzten und letzten Jahrhundert waren die sogenannten Fasnetsspiele eine Besonderheit. Vom Wagen herab wurde Theater gespielt. Heute noch wird Wert auf Tradition gelegt: Frauenrollen werden von Männern gespielt, die übertrieben falschen Bärte, das Klappern der Holzkisten der Kassenbuben, die Kränze der Bräute und vieles mehr. Über Besucher in altem Häs freuen sich die Nautle besonders, für Bewirtung rund um das Fasnetsspiel ist bestens gesorgt. Gespielt wird bei jedem Wetter, der Eintritt ist frei, die Kassenbuben nehmen eine Spende gerne entgegen und händigen den diesjährigen Flyer mit alten und neuen Bildern aus. Nach dem Fasnetsspiel wird die „Hauzegscheke“ in Form von Eier und Speck in einer großen Pfanne gebraten und an die Gäste kostenlos ausgegeben. Danach wird in der Zunftstube, den Besenwirtschaften und den Gaststätten bis in die Nacht hinein gefeiert.

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Fotos:
Tobias Wuntke, Hubert Pfister

Presse:
Fotostrecke Schwarzwälder Bote
Fotostrecke Südwestpresse
Filmbeitrag SWR
Filmbeitrag RTF1


„D’Hauzeg“ / Sechs Frauenrollen von Männern gespielt / Drei Abgeordnete am Start / Historisches Burladinger Fasnetsspiel

Burladingen (hp). Seit Monaten bereiten sich die Burladinger Fasnetsspieler auf das diesjährige Event vor. Am 8. Februar findet das 15. Fasnetsspiel nach seiner Wiederbelebung statt. Gespielt wird in Burladingen seit weit mehr als hundert Jahren.

Gleich mit mehreren Erstmaligkeiten hat das diesjährige Fasnetsspiel aufzuwarten. Zehn Fasnetsspieler stehen auf der Bühne, sechs davon sind als Frauen verkleidet. Da hat die „Maske“ dieses Mal deutlich mehr Arbeit als Friseur Konni, der traditionell am Morgen die übertrieben falschen Bärte anklebt. Um 15:00 Uhr wird dann in der Josengasse bei der Zunftstube das Stück „D‘Hauzeg“ gespielt. „Heinz und Lisa haben sich am Standesamt eingefunden, um den Bund fürs Leben zu schließen. Leider sind sich die beiden Mütter wenig zugetan und aus unterschiedlichen Gründen über die Partnerwahl ihrer Sprösslinge nicht gerade erfreut. So ziehen sie auch noch vor der Trauung alle Register, um sich gegenseitig auszuspielen. Das geht so weit, dass die Braut kurzerhand die Flucht ergreift und neben dem Bräutigam auch eine fassungslose Hochzeitsgesellschaft zurück lässt. Einzig die betagte Oma behält den Überblick und ist wild entschlossen, die Wogen zu glätten, so dass durch ihr tatkräftiges Eingreifen die „Traumhochzeit“ doch noch gerettet werden kann“. Auf der Bühne stehen Josef Entress als Bräutigam Heinz und Bernhard Schmid als Braut Lisa. Die Eltern der Braut spielen Johannes Holzer als Alfons und Simon Riehle als Marianne, die des Bräutigam Hubert Pfister als Willi und Michael Mauz als Waltraud. Weitere Akteure sind Matthias Schmid als Schwester der Braut und Robert Kramer als deren Oma Resle. Außerdem spielen Udo Bartsch als Standesbeamtin Frau Schön und Eberhard Brunner als Onkel Xaver mit. Bereits am Morgen werden über 200 Akteure in 14 Gruppen mit allen Lumpenkapellen der Stadt durch die Burladinger Straßen ziehen. Die „Hauzeglader“ laden dabei gemeinsam mit den Kassenbuben und Musikanten zum Fasnetsspiel ein. Ab 14:30 Uhr werden die einzelnen Gruppen an der Fehlaquelle beim Fasnetswagen aufmarschieren und vorgestellt. Danach glossiert Läufer Johannes Leibold das Burladinger Geschehen. Unter den Kassenbuben reihen sich zahlreiche bekannte Gesichter ein. So werden der Landtagsabgeordnete Karl Wilhelm Röhm, der Bundestagsabgeordnete Dr. Martin Rosemann sowie Andreas Glück als Mitglied des Europäischen Parlaments mit laufen. Lokale Prominenz sind der erste Beigeordnete Berthold Wiesner und der Rektor des Progymnasiums Johannes Heß. Schon im vorletzten und letzten Jahrhundert waren die sogenannten Fasnetsspiele eine Besonderheit. Vom Wagen herab wurde Theater gespielt. Heute noch wird Wert auf Tradition gelegt: Frauenrollen werden von Männern gespielt, die übertrieben falschen Bärte, das Klappern der Holzkisten der Kassenbuben, die Kränze der Bräute und vieles mehr. Über Besucher in altem Häs freuen sich die Nautle besonders, für Bewirtung rund um das Fasnetsspiel ist bestens gesorgt. Gespielt wird bei jedem Wetter, der Eintritt ist frei, die Kassenbuben nehmen eine Spende gerne entgegen und händigen den diesjährigen Flyer mit alten und neuen Bildern aus. Nach dem Fasnetsspiel wird die „Hauzegscheke“ in Form von Eier und Speck in einer großen Pfanne gebraten und an die Gäste kostenlos ausgegeben. Danach wird in der Zunftstube, den Besenwirtschaften und den Gaststätten bis in die Nacht hinein gefeiert.

Fotos: Probearbeit



Nautle in den Startlöchern

Burladingen (hp). Häs, Maske und Geschirr von 90 Buchhaldenbutzen und 50 Nautle hatte die Zunft auf seine Vollständigkeit und Unversehrtheit hin zu prüfen. Daneben wurde ein Thema für den Rathaussturm festgelegt und über die anstehende Fasnet gesprochen.

An Nautle und Buchhaldenbutz wurden am Dreikönigstag traditionell die Laufbändel ausgegeben. Zunftmeister Josef Entreß begrüßte die vielen Mitglieder in der Zunftstube. Für die Narren war ein Vesper vorbereitet worden, während die Zunfträte das Häs kontrollierten. Entreß gab danach die Termine bekannt, wies auf die Anmeldelisten im Internet zu den Busfahrten wie zu den Arbeitseinsätzen hin. So geht es am Sonntag bereits nach Melchingen. Am Samstag, 18. Januar geht es nach Einhart zum Nachtumzug und eine Woche später wird die Straßendekoration angebracht ehe am Abend der Nautleball in einer Besenwirtschaft stattfindet. Das Wochenende 1. und 2. Februar steht im Zeichen des Ringtreffens der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte in Blaustein. Am Samstag 8. Februar findet in Burladingen das historische Fasnetsspiel statt. Bereits am Morgen ziehen über 200 Akteure in 14 Gruppen mit allen Lumpenkapellen der Stadt durch die Burladinger Straßen. Um 15:00 Uhr wird das Fasnetsspiel „D’Hauzeg“ aufgeführt. Anderntags geht es zum Umzug nach Tübingen. Der Nachtumzug in Neufra ist am Freitag 14. Februar das Ziel der Burladinger Narren, zwei Tag später stehen Narrenmesse und der Umzug in Binsdorf auf dem Programm. Am Samstag 22. Februar ist Bürgerball in der Stadthalle. An den folgenden drei Tagen geht es zu den Umzügen nach Margrethausen, Trochtelfingen und Hechingen, ehe am Abend der Latschari verbrannt wird. Überhaupt nimmt die Hausfasnet ebenfalls einen hohen Stellenwert ein. Am Schmotzega Doschdeg ist das traditionelle Fasnetswecken, Schülerbefreiung, Kindergartenbefreiung, Besuche in den Pflegeheimen und Latschari aufhängen stehen ebenfalls an. Am Freitag geht es nach dem Narrenfrühstück zum Rathaussturm. Dessen Thema wurde am Dreikönigstag ebenfalls festgelegt. Die Abfahrt der Busse zu den Umzügen ist an der Zunftstube. Die Anmeldung kann bis zwei Tage vor dem Termin unter narrenzunft-burladingen.de erfolgen.

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Besetzung Nautletheater 2019

Nautle stellen Weihnachtsbaum beim Haus Fehlatal

Burladingen (hp). Die Narrenzunft Nautle hat dem Haus Fehlatal pünktlich zum ersten Advent einen prächtigen Weihnachtsbaum in den Garten gestellt. Der Baum wurde am frühen Abend gefällt.

Mitglieder der Narrenzunft Nautle, allen voran deren stellvertretender Zunftmeister Erich Göckel und mehrere Zunftsräte um Förster Thomas Stocker pflegten am Freitag ihre Patenschaft zum Pflegeheim „Haus Fehlatal“. Im Garten des Pflegeheims wurde ein über sieben Meter hoher Christbaum errichtet. Mit reiner Muskelkraft und unter den Augen mehrerer Bewohner wurde der Baum problemlos in die Senkrechte gebracht. Geschmückt wurde der Baum im Garten des Hauses Fehlatal mit zahlreichen Lichterketten. Danach wurden die Narren vorzüglich bewirtet mit Getränken und frisch im Holzofen des Gartens ausgebackenem Leberkäse.



Hauzeglader, Kassenbuben und Musikanten können sich zum Fasnetsspiel melden

Am Samstag 8. Februar 2020 findet das nunmehr 15. Fasnetsspiel nach seiner Wiederbelebung im Jahr 2006 statt. Zur Aufführung kommt „D‘Hauzeg“. Wer als Hauzeglader, Kassenbub oder Musikkapelle am historischen Fasnetsspiel teilnehmen möchte, kann sich bei Hubert Pfister melden. Natürlich ist die Narrenzunft Nautle auch weiterhin an alten Fotos, Manuskripten oder Utensilien im Zusammenhang mit dem Fasnetsspiel interessiert.


 



Fotos vom Fasnetsspiel 2019


SWR Aktuell – Burladinger Fasnetsspiel wie früher

Wiederbelebte Tradition auf der Zollernalb